HTTP 429 / 454 / 455 Blockiert
Die HTTP‑Codes 429, 454 und 455 bedeuten, dass unser WAF Ihren Browser blockiert oder überprüft, und Sie können das beheben, indem Sie aktualisieren, neu laden oder den Support kontaktieren.
Simply.com verwendet ein fortschrittliches Schutzsystem (Web Application Firewall), um Angriffe, Missbrauch und Ausnutzung von Schwachstellen in den Websites unserer Kunden zu verhindern und zu blockieren.
HTTP 429
Wenn du diesen Fehlercode siehst, führt der Webserver einen automatischen Sicherheitscheck deines Browsers durch, bevor er dich weitermachen lässt. Der Check dient dem Schutz der Website vor Bots und automatisierten Angriffen, die den Server überlasten oder versuchen, Schwachstellen auszunutzen.
Alle normalen Browser können diesen Test ohne Probleme durchführen und erhalten anschließend einen HTTP 200‑Statuscode.
In den meisten Fällen erfolgt der Test im Hintergrund, und ein normaler Browser mit aktiviertem JavaScript und Cookies kommt in wenigen Sekunden durch, ohne dass du es bemerkst. Sobald der Test bestanden ist, kannst du für eine gewisse Zeit frei auf der Website navigieren, bevor er eventuell erneuert wird.
Du könntest die Meldung “Checking your browser” aus verschiedenen Gründen sehen, z. B.:
- Die Website erhält momentan ungewöhnlich viele Anfragen oder steht unter einem gezielten Angriff.
- Der Besuch erfolgt von einer IP‑Adresse, die einen schlechten Ruf hat und für Angriffe bekannt ist. Du kannst die IP‑Adresse auf www.simply.com/rbl/ prüfen.
- Bekannter Crawler, der in kurzer Zeit zu viele Anfragen gestellt hat.
- Der Fehlercode kann auch von eigenem Code und Schutz der Website stammen (außerhalb unserer Kontrolle).
Wenn du beim Test festhängst, kannst du versuchen, die Seite neu zu laden, deinen Browser zu aktualisieren oder die Seite von einem anderen Gerät oder einer anderen Netzwerkverbindung aus zu besuchen.
Der Fehlercode teilt dem Besucher mit, dass er später erneut versuchen soll/kann.
HTTP 454
Dieser Statuscode kann auftreten, wenn:
- Man verwendet einen sehr alten Browser, dem die Funktionen fehlen, auf denen das moderne Web basiert.
- Man gibt sich als sehr alten Browser aus, dem die Funktionen fehlen, auf denen das moderne Web basiert.
Alle normalen Browser können diesen Test ohne Probleme durchführen und erhalten anschließend einen HTTP 200‑Statuscode.
Wenn du Eigentümer der Website bist und merkst, dass legitime Besucher, Integrationen oder Geräte betroffen sind, kontaktiere zuerst den Eigentümer dieser Integration und bitte ihn, das Problem zu untersuchen.
HTTP 455
Dieser Statuscode kann auftreten, wenn:
- Die einzelne Anfrage wird aufgrund einer Firewall‑Regel blockiert.
- Ein KI‑Agent, der keinen benutzerdefinierten User‑Agent verwendet, oder einen User‑Agent nutzt, der ebenfalls von Botnetzen verwendet wird.
Du kannst den genauen Grund für die Blockierung einsehen, indem du die Logs deines Produkts durchgehst. Das erfolgt unter „Webserver logs“ → „Webserver Application Firewall“ in unserem Kontrollpanel.
Ausgehend vom Grund kannst du die Blockierung wahrscheinlich beheben.
Dienste auf Whitelist
Bekannte Drittanbieter‑Dienste wie Googlebot, OpenAI, Anthropic, Bing, LinkedIn, Jetpack, PayPal, Facebook, ManageWP usw. sind in unserem Sicherheitsfilter auf der Whitelist.
Wir setzen Sicherheits‑Dienste nicht auf die Whitelist, da unser Sicherheitsfilter selbst ein Sicherheitselement ist – und ihn zu entfernen, um die Sicherheit zu scannen, ergibt wenig Sinn.
Bots, die sich als genehmigte Dienste ausgeben
Wenn du Blockierungen untersuchst, beachte, dass viele Bots vorgeben, diese bekannten Dienste zu sein, um das Sicherheits‑Filter zu umgehen. Überprüfe daher stets, ob tatsächlich ein genehmigter Dienst blockiert wurde (basierend auf der IP‑Adresse).
Anforderungen für das Hinzufügen zur Whitelist
Im Allgemeinen verhält sich unser WAF korrekt gegenüber ordentlichen Anfragen, d. h. Anfragen, die gängige Regeln einhalten. Wenn man einen bekannten Drittanbieter‑Dienst auf die Whitelist setzen möchte, können wir das anbieten, sofern eine öffentliche und gepflegte URL mit einer Liste der genutzten IP‑Adressen vorhanden ist.
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